Sonntag, 28. Januar 2018

Marie


 Sei frech
 und wild
 und wunderbar

(Astrid Lindgrin)


Auch nach so vielen Jahren bin ich ganz versunken in Gedanken....

Ich denke an deinen ersten Schrei auf dieser Welt, an das erste unbewusste Lächeln auf deinem süßen knautschigen Babygesicht, an deine kleinen Händchen, wie sie nach allem greifen, an deinen allerersten noch wackeligen Schritt, an die ersten Wörter aus deinem kleinen Mund, an deine Einschulung mit dem großen Tornister und der viel zu großen Zuckertüte, die du aber voller Stolz trägst, an deinen ersten Wackelzahn und an die ersten Zickereien als Teenagermädel....

Ja, das sind viele wunderbare Gedanken an dich und jedesmal lächle ich vor mich hin.


Aber all das durften wir nie zusammen erleben.
Viel zu früh bist du fort.
Du warst so winzig und so zart.


Ich hätte dich so gerne in meinen Armen gehalten, dich so gerne aufwachsen sehen.
Aus meinem kleinen bezaubernden Mädchen wäre eine noch bezauberndere, intelligente, junge Frau geworden.


Im Januar bist du mir besonders nah und mir fällt wieder ein, wie ich vom ersten Augenblick an wusste, dass du in meinem Bauch heranwächst.
Ich wusste es lange bevor die Ärzte dich haben aufspüren können.
Genauso sicher wie ich wusste, dass ich mit dir schwanger war, wusste ich auch, dass du mein kleines Mädchen sein wirst.
Allerdings spürte ich auch, das irgendetwas nicht ganz in Ordnung war.
Die Ärzte beruhigten mich immer wieder, aber meine Vorahnung sollte sich doch noch bewahrheiten.


Ich erinnere mich noch an den Moment, als der Krankenwagen mich mit Blaulicht in die Klinik fuhr und an die hämmernde Angst in meiner Brust.


Als ich wieder zu mir kam, warst du fort.




Stilles Bedauern von allen Seiten und ich.... -

ich blieb alleine ohne dich zurück.


Mein kleines Mädchen....



Die Menschen sagen "Zeit heilt alle Wunden" und dass du ein Sternenkind seist.



Aber ich weiß es besser....

Du bist der Wind, der mir um die Nase streicht und mir meine Haare zerzaust.
Du bist der Sonnenstrahl, der mir ins Gesicht scheint.
Du bist der Regentropfen, der auf meine Hand fällt.
Du bist der Duft von schönen Blumen.
Du bist die Freude, wenn ich glücklich bin.
Du bist die Stille, wenn ich an dich denke.

Du bist die Träne, die mir gerade jetzt über die Wange kullert.


Du bist auf keinem Stern - nein, du bist ganz nah bei mir!

Ich liebe dich!
Kuss, deine Mama





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Donnerstag, 4. Januar 2018

Neubeginn 2018

Herzlich willkommen im neuen Jahr 2018 und herzlich willkommen auf meinem Blog!

Ich hoffe, ihr seid alle gut ins neue Jahr reingerutscht und habt es euch dabei so richtig gut gehen lassen.
Nun liegen alle Feiertage hinter uns und ein neues Jahr liegt vor uns allen.

Wahnsinn, wenn man bedenkt, dass wir 365 Tage zu Verfügung haben, um zu lachen und um glücklich zu sein, um neue Ideen umzusetzen, um zu reisen, um Freunde zu treffen und alte Freundschaften wieder zu beleben, um füreinander da zu sein und einzustehen, um zu lieben und um geliebt zu werden, um spazieren zu gehen und um die Natur zu genießen, um einander zu kümmern und niemanden dabei zurückzulassen, um freundlich und fürsorglich zu sein, um zu tanzen, um sich um verschiedene Projekte zu kümmern, um mitmenschlich zu sein, um barfuß am Strand entlang zu laufen, um im Herbst im Laub zu rascheln und im Winter einen Schneemann zu bauen, um schöne Gespräche zu führen, um sich für Frieden und Mitmenschlickeit einzusetzen, um immer in allem das Positive zu sehen und zu finden, um all unsere Vorsätze einzulösen, um Spaß zu haben, um zu lesen, um achtsam zu sein, um sich frei zu machen vom überflüssigen Konsum, um Zeit zu haben, einfach mal nichts zu tun, um unser Leben zu genießen und daran zu denken: Das Leben ist eins der Schönsten!

Das ist doch toll, oder!?

Aber jetzt wollen wir das neue Jahr erst einmal richtig beginnen lassen und ich freue mich darauf, 2018 zu einem guten Bloggerjahr zu machen.
Das ist zumindest einer meiner guten Vorsätze fürs neue Jahr.
Welche Vorsätze für 2018 habt ihr gefasst?
Ich habe auch noch andere Vorsätze, aber die alle aufzuzählen, würde wohl den Rahmen sprengen...😂
Im neuen Jahr möchte ich meinem Blog einen neuen "Anstrich" geben und ich hoffe, es wird mir gelingen, denn ich und Technik - sprich diese Einstellungen hier ...... - ich bin und bleibe in solchen Dingen wohl immer ein bissel blond und blauäugig.😅🙈😅

Ich überlege auch, ob ich den Blognamen verändern sollte, denn es passiert immer wieder, dass Menschen mir ganz lieb gemeint erklären, dass Vabelhaft im deutschen mit F anstatt mit V geschrieben wird.
Ehrlich, ich finde das immer sehr aufmerksam, aber nach drei Jahren des Erklärens, warum ich diese Schreibweise gewählt habe, geht mir für die sich ständig wiederholenden Aufklärungsversuche, die Puste aus.
Ist das irgendwie nachzuvollziehen?


Aber in diesem Monat steht jetzt erstmal der Umzug der Schwiegermutter ins Seniorenheim an und das stellt sich als echte Herausforderung dar.
Das ganze Hab und Gut muss sortiert und geordnet werden und wenn man wie meine Schwiegermutter zur Kriegsgeneration gehört, hat sich in ihren beinahe 80 Lebensjahren eine Menge angesammelt, denn irgendwie war ja alles noch zu gebrauchen.
Selbst gebrauchtes Geschenkpapier wurde mit größter Sorgfalt geglättet und bei der nächsten Gelegenheit wieder zum Einsatz gebracht.
Es ist sehr viel Arbeit und an so vieles muss gedacht und organisiert werden und da Herr Frosch quasi ein Einzelkind ist, bleibt alles an uns bzw. an ihm hängen.
Ein paar kleinere Möbelstücke werden mit ihr zusammen umziehen und auch ein Teil ihrer geliebten Puppensammlung. Aber auch da fällt die Entscheidung nicht leicht, welche behalten wird und welche nicht.
Für die Schwiegermutter ist es verständlicherweise nicht einfach und man muss in vielen Dingen geduldig sein. Aber es war ihr eigener Entschluss, diesen Umzug ins Seniorenheim jetzt zu machen.
Herr Frosch und ich versuchen alles, um es so angenehm wie möglich zu gestalten.
Wir hoffen, dass wir die Wohnung bis zum Ende des Monats geräumt haben, so dass direkt ein Nachmieter dort einziehen kann, was aber auch ein seltsames Gefühl bei uns auslöst, wenn dort jemand Fremdes einzieht.
Nun ja, das Leben heißt Veränderung....



Ups, ich erzähle und erzähle und dabei ist es mittlerweile schon wieder mitten in der Nacht und morgen früh klingelt der Wecker sehr früh. Das heißt, dass ich mich hier für den Moment verabschiede und wenn alles gut läuft, bald wieder melde.


PS: Verzeiht, wenn ich zur Zeit nicht so viel kommentiere, aber momentan ist es (leider) etwas stressig.



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Sonntag, 31. Dezember 2017

2017 - und wo war ich?

Da wären wir also.... Am Ende sozusagen.😋
Und irgendwie ist mir so, als müsste das Jahr 2017 erstmal richtig beginnen.
Das ganze letzte Jahr ist so an mir vorbeigegangen, ohne mich mitzunehmen.
Ich weiß, es hört sich komisch an, aber ich habe das Gefühl, nicht richtig dabei gewesen zu sein.
Das ging mir alles viel zu schnell und ständig war immer irgendetwas.
Manches war zwar ganz unterhaltsam, anderes wiederum sehr traurig und manches einfach unheimlich zeitintensiv oder vielmehr zeitraubend.
Aber trotzdem hatte und habe ich die ganze Zeit über das Gefühl, nicht wirklich dabei gewesen zu sein.
Es ist sehr seltsam und sehr schwierig zu erklären.
Vielleicht liest das hier jemand und weiß genau, was ich meine.

In diesem Jahr ist auch fast alles liegen geblieben, was wir eigentlich geplant hatten und auch mein Blog, der mir doch sehr wichtig ist, ist beinahe zum völligen Stillstand gekommen.
Liebe Leute, ich weiß nicht, wie ich das gut machen soll und ich frage mich, ob es überhaupt noch jemanden interessiert, was ich hier schreibe.??
Es ist schon etwas komisch und ein bisschen befremdlich nach so langer Zeit wieder einen Post zu schreiben.  Ich fühle mich,  als wäre ich aus der Übung. Bin ich ja auch irgendwie.... aber aufgeben will ich noch nicht.
Solange ich denke, wollte ich immer etwas Eigenes und mein Blog ist das jetzige Resultat.
Das ist für mich eher ruhigen und introvertierten Menschen schon ein großer Schritt gewesen, einen Blog in der Form, wo es hauptsächlich um mich und das Wheely-Leben geht, also eher persönliches, zu schreiben.
Allerdings waren diese Pausen nicht eingeplant.

Jetzt steht über den Jahrewechsel noch eine sehr große Aufgabe für unsere Familie an - ein Umzug.
Nein, wir ziehen nicht um, aber die Schwiegermutter. Ganz plötzlich heißt es für sie, Abschied von ihrem Zuhause zu nehmen .
Das ganze Jahr über ging es ihr gesundheitlich nicht so gut, was mitunter auch zu meiner Abwesenheit hier geführt hat. Aber die Familie steht nunmal immer an erster Stelle, vor allem wenn es jemandem nicht gut geht.
Viele Krankenhausaufenthalte, zum Teil sogar Intensivstation und Notarzteinsätze haben das Jahr 2017 überschattet.
Nun, wo alles überstanden und sie wieder auf dem Weg der Besserung ist, aber nicht mehr so fit ist, ihren Haushalt zu führen, hat sie von sich aus den Wunsch geäußert, in ein Seniorenheim zu ziehen.
Dass das allerdings so schnell gehen wird, damit hat keiner von uns gerechnet. Unverhofft war in ihrem Wunsch-Seniorenheim ein Zimmer frei und nächste Woche zieht sie dort ein.
Für uns heißt das, dass wir vorher noch eine Menge zu organisieren und zu planen haben.
Immerhin müssen fast 80 Jahre Leben und Erinnerungen zusammengesucht, sortiert und entschieden werden, was mit und was nicht mit ihr umziehen wird.

Ihr seht, es gibt eine Menge zu tun und deshalb verabschiede ich mich für dieses Jahr von euch und danke allen, die mich noch nicht aufgegeben haben und weiterhin meinen Blog lesen. 💓💓💓






Ich wünsche euch einen guten Rutsch,
 leicht zu realisierende Vorsätze 
und ein glückliches, gesundes und friedvolles neues Jahr 2018.


💕Ich drück euch alle aus der Ferne💕




Foto und Text copyright by v-vabelhaft.blogspot.de


Samstag, 11. November 2017

Lebenszeichen

Blätter im Wind 

Der Herbstwind durch die Bäume weht,
den Tanz der Blätter er belebt.
Sie warten doch auf ihn - den Wind,
nur mit ihm ihre Reise beginnt.
In ihrem schönsten Kleid,
sind sie längst bereit.
Hoch immer höher trägt er sie hinauf,
der herrliche Tanz nimmt seinen lauf.
Leise ganz leise singt der Wind -
fliegt Blätter fliegt geschwind,
tanzt ihn euren feurigen Reigen,
ich begleite euch mit meinen Weisen.
Freudig tanzen sie der Erde entgegen,
genießen ein letztes Mal das Leben.
Sanft ganz sanft gleiten sie hinab zur Erde,
dieser zauberhafter Traum, der niemals enden werde.
Zärtlich Abschied nehmend streichelt sie der Wind,
dabei sein schönstes Wiegenlied er singt.
© Rosie Taubmann





Dieses Jahr gab es kein Herbstrascheln auf meinem Blog.

Dafür gibt es dieses kleine hübsche Gedicht, das ich im www (klick) gefunden habe. 

Es gab auch keine großartigen Blog-Einträge hier von mir zu lesen, aber das Leben läuft (wie wir alle ja wissen) nicht nach Plan. 

Das ganze Leben, sowie das vergangene Jahr, hat voller unerwarteter Begebenheiten und Geschehnissen gesteckt.

Viele schöne und glückliche Momente, aber auch viele traurige Sachen und Schreckmomente waren dabei.

Ich möchte das aber jetzt nicht zum Einstiegsthema machen und darum lasse ich es einfach erstmal so stehen. 

Die, die mich auf Instagram gefunden haben, haben fast täglich ein Foto zu sehen bekommen. Es ist auch keine große Kunst, mal eben ein Foto vom Handy hochzuladen. Dazu ein kleiner Satz und fertig. Es war quasi meine Art zu zeigen, dass ich noch da bin.

Aber meinen Blog hat es mir nicht ersetzt und vielen von euch auch nicht. Ich danke euch so sehr für die vielen und lieben Mails, die ich von soooo vielen lieben Leserinnen bekommen habe und es tut mir so leid, dass ich bis heute nicht geschafft habe, auf alle zu antworten. 

Manchmal reicht die Kraft nur bis zu einem bestimmten Punkt und ich habe gelernt (oder vielmehr lernen müssen), das so zu akzeptieren.


Ich werde versuchen mich wieder hier einzufinden und meinen Blog, so gut ich kann und es schaffe, weiterzuschreiben.

Vielen lieben Dank an alle Leserinnen, die über all die lange Zeit des Stillstandes hier geblieben sind und.... - bevor jetzt bei mir wieder Tränen vor Freude und Rührung kullern, sag ich noch einmal ein großes von Herzen kommendes DANKE!!💖

 




Fotos und Text copyright by v-vabelhaft.blogspot.de
Gedicht: hier *klick*

Montag, 6. März 2017

Salto Mortale & ein Rezept

Ach du liebe Güte!
Jetzt sind wir schon im März angekommen und überall kann ich die Vorboten des Frühlings entdecken - bei jedem Spaziergang kommt immer mehr dazu, was es in der Natur zu entdecken gibt.
Nicht dass ihr meint, ich hätte im Februar vollkommen gefaulenzt. Nein, so war es in der Tat nicht!
Ich hatte nur immer wieder ein Stelldichein mit ein- und demselben Infekt und jedesmal wenn ich dachte, jetzt gehts wieder besser - zack - da war er sofort wieder zur Stelle und hat mir zu schaffen gemacht. Zu guter Letzt hatte mich dann auch noch ein Magen-Darm-Infekt erwischt.

Nicht nur ihr habt auf mich verzichten "müssen", sondern auch immer wieder meine Physiotherapeutinnen, meine Trainerin am Pferd (und das Pferd selber auf meine mitgebrachten Möhren...), Verabredungen sind geplatzt, Arzttermine abgesagt worden, usw.
Nee, mit mir war echt nicht viel los.

Nur auf Instagram habe ich immer wieder Bildchen reingesetzt. Das bedarf ja auch wirklich keiner großen Mühe, denn das Handy ist ja sowieso voll mit tausenden Fotos und so habe ich wenigstens dort immer wieder kleine "Lebenszeichen" von mir senden können.
An den Tagen, an denen es mir besser ging, verspürte ich immer großen Drang zu backen.
So ist z.B. mein erstes selbstgebackenes Brot entstanden - ich bin immer noch stolz (*hihi*).
Zwei Tage später konnte ich aber schon wieder nix davon essen, weil es mir wieder schlechter ging.
So ging das den ganzen Monat Februar.


Aber nun haben wir einen neuen Monat.
Und was für ein schöner Monat das ist: der Frühling kommt zum Vorschein, es stehen Geburtstage an, das 4. Baby unserer Freunde hat gesund und munter hat das Licht der Welt erblickt (Mutter & Kind sind wohlauf) und zwei (Hunde-)Seelen haben sich gefunden.


Die französische Bulldogge ist vor kurzem von der Blumenfee adoptiert worden, das rosa Paket war selbstverständlich für das Baby und das leckere Brot will ich euch nicht vorenthalten. Natürlich dürfen auch die ersten Frühlingsboten nicht fehlen. ;))


Allerdings hat der Monat auch eher etwas "gewöhnungsbedürftig" angefangen...
Ich habe mich nämlich quasi als Kunstturnerin versucht.
Ja, würde ich den Text hier lesen, würde ich mich auch sofort fragen, wie das zu verstehen ist.

Aber es ist eigentlich schnell erklärt:
Ich lag auf der Couch und wollte zurück in den Wheely.
Bin also mit einer schwungvollen Drehung auf die Seite gerollt, um mich aufzurichten, als mir die Beine ihre Mitarbeit verweigerten, in dem sie ganz steif wurden und überhaupt nicht mehr kooperieren wollten. Diese störrischen Biester verdrehten sich beim Schwungholen so sehr, dass ich Übergewicht bekam und ungebremst auf den Fliesenboden knallte.

A.U.T.S.C.H.!


Wären Punktrichter anwesend gewesen, hätte ich für diese grazile Drehung und die ineinander verschlungenen Beine in der A-Note bestimmt 10 Punkte bekommen... na gut, vielleicht nicht 10, aber immerhin 8....  okay vielleicht auch nicht 8, aber zumindest 6 Punkte, aber bestimmt auf gar keinen Fall weniger als 5!😉
In der B-Note hätte es allerdings für diese unschöne Landung Abzüge gegeben...!
Ich lag ja auch da wie ein Wal, der versucht hatte eine Pirouette auf seiner Schwanzflosse zu drehen und daraufhin einen mächtigen Bauchklatscher gemacht hat.

Und in solchen Augenblicken biste ja dann immer a l l e i n e!

Vor Schmerz konnte ich mich erst gar nicht mehr bewegen und blieb einfach liegen. Die blöden Beine, die sich während des Sturzes weiter ineinander verschlungen hatten, ließen sich auch gar nicht entwurtscheln.... - schöne SCH....!!!!
Irgendwie schaffte ich es zumindest den Oberkörper aufzurichten - gar nicht so einfach, denn versuch das einmal, wenn deine Beine dermaßen verknotet sind, als wollten sie alle Figuren des Kamasutra auf einmal nachstellen.

Nach einer gefühlten Ewigkeit kam Herr Frosch ins Zimmer und war völlig erschrocken, mich als heulendes, jammerndes und Bein-verknotetes Etwas auf dem kalten Fliesenboden eingeklemmt zwischen Sofa und Rollstuhl zu finden.
Nee, auch das war kein guter Tag. Aber immerhin ist nix passiert, bis auf ein paar immer noch schmerzende Stellen.
Aber es war mir eine Lehre.
Ich kann euch garantieren, das war mein erster und letzter Ausflüg in die Welt des Kunstturnens!😋


 ***


Zum Schluss schreib ich euch noch schnell das Rezept vom Brot auf, denn es ist ungeheuer simpel, gesund, lecker, ohne großen Zeitaufwand nachzumachen und einfach nur genial!


Ihr braucht folgende Zutaten:

300g Dinkel-Vollkornmehl 
200g Weizenmehl(ich denke, dass man die Mehlsorten beliebig austauschen kann)
ca. 5 EL Brottrunk (Brotgewürz würde bestimmt auch gehen)
50g Leinsamen
50g Kürbiskerne
50g Sonnenblumenkerne (die ganzen Körner je nach Geschmack auswechseln)
1 1/2 TL Salz
500g lauwarmes Wasser
1 Würfel Hefe
- ...und einen Mixer mit Knethaken😉

Als erstes löst ihr die Hefe im lauwarmen Wasser richtig auf und gebt die ersten 300g Vollkornmehl dazu und vermengt es gut.
Sobald alles gut vermischt ist, gebt ihr die nächsten 200g Weizenmehl dazu und verrührt es wieder.
Dann gebt ihr den Brottrunk, das Salz und die Körner dazu und vermengt alles sehr gut miteinander.
Der Teig sollte schwer reißend sein (nicht zu flüssig, nicht zu fest).
Den Brotteig in eine gefettete und leicht bemehlte Form geben und ein paar von den Körnern oben drauf verteilen.
Danach geht das Ganze direkt in den vorgeheizten Backofen und sollte bei 180°C ca. 60 Minuten backen.

Lasst es euch schmecken!




Fotos und Text copyright by v-vabelhaft.com